Bundesamt für Strassen ASTRA

A1 Nordumfahrung Zürich

Sanierung der bestehenden Röhren

Die beiden bestehenden Röhren des Gubristtunnels werden erneuert

Der Gubristtunnel gehört zu den meistbefahrenen Tunnels in der Schweiz. Seit über 25 Jahren ist er in Betrieb. Die beiden bestehenden Röhren entsprechen nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Sicherheit. Erste Instandstellungsarbeiten werden deshalb bereits seit 2010 ausgeführt .

Die Arbeiten dauern noch bis 2012. Ohne diese dringenden Sanierungsmassnahmen hätte die Anlage nicht mehr betrieben werden können. Definitiv aufgerüstet werden die bestehenden Röhren im Rahmen des Ausbaus der Nordumfahrung Zürich, nach der Eröffnung der neuen, dritten Röhre. Während dieser Projektetappe wird jeweils eine Röhre für die Instandstellungsarbeiten gesperrt sein. Der Verkehr fliesst dann durch die dritte Röhre und die jeweils offene der beiden alten Gubriströhren. Das ASTRA geht heute davon aus, dass diese Arbeiten nicht vor 2019 starten werden. Die Sanierung der beiden bestehenden Röhren wird rund drei Jahre dauern.

Vergrösserung des Fahrraums

Der Durchmesser des Fahrraums in den beiden bestehenden Röhren entspricht nicht den heutigen Anforderungen. Die Fahrbahn wird deshalb abgesenkt und die Zwischendecke höher gelegt.

Neues System für die Entwässerung

Bisher fliesst das Sickerwasser aus dem Berg in das schmutzige Tunnelabwasser. Neu verlaufen diese beiden Systeme getrennt. Das Tunnelabwasser wird in extra dafür erstellte Anlagen fliessen. Erst nach der Reinigung wird es in die Limmat geleitet.

Betriebs- und Sicherheitsausrüstung

Die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung wird umfassend gemäss den aktuellen Normen erneuert. Neu erhält der Tunnel zum Beispiel alle 100 Meter Klappen, durch die im Brandfall der Rauch mechanisch abgezogen wird und neue SOS-Nischen. Der Tunnel wird zudem mit neuen Hydranten ausgerüstet.