Bundesamt für Strassen ASTRA

A1 Nordumfahrung Zürich

Schutz der Umwelt

Der Schutz der Umwelt hat hohe Priorität

Das Ausbauprojekt verbessert den Schutz von Anwohnern und Natur. Die geplanten Massnahmen schützen vor Lärm, entlasten Moore und Gewässer und stärken die natürlichen Lebensräume.

Besserer Schutz vor Lärm
Umfassende Lärmschutzmassnahmen sollen die Lärmbelastung in den Siedlungsgebieten entlang der Nationalstrasse reduzieren. Vorgesehen sind unter anderem lärmarme Beläge, Lärmschutzwände, verkleidete Tunnelportale und Stützmauern. Ein wichtiger Bestandteil des Lärmschutzes ist zudem die Überdeckung Katzensee.

Schutz der Gewässer und Moore

Der Ausbau der Nordumfahrung erfolgt im nächsten Umfeld der Moorbiotope "Schachen" im Limmattal sowie "Hänsiried" und "Allmend" beim Katzensee im Furttal – drei national bedeutende Ökosysteme, die für spezielle Tier- und Pflanzenarten einmalige Lebensbedingungen bieten. In der Nähe durchgeführte Bauarbeiten dürfen sich nicht auf den Grundwasser- oder direkt auf den Moorwasserspiegel auswirken und das Gleichgewicht der Moore negativ beeinflussen. Im Projektgebiet wurden umfassende Untersuchungen durchgeführt. Dank den daraus abgeleiteten Massnahmen und laufenden Beobachtungen können negative Auswirkungen der A1 auf den Moorwasserhaushalt sowohl während der Bauphase als auch im Betriebszustand mit grosser Sicherheit ausgeschlossen werden. Das Ausbauprojekt entlastet zudem die Gewässer: Im Rahmen des Projekts werden neue Strassenabwasser-Behandlungsanlagen (SABA) gebaut, die das Schmutzwasser der Autobahn auf ökologische Weise reinigen, bevor es in die umliegenden Gewässer fliesst.

Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen

Für die vom Ausbau der Nordumfahrung beanspruchten Flächen sind verschiedene Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen vorgesehen. Die meisten werden in der Nähe des Naturschutzgebietes Katzensee umgesetzt. Das Projekt stärkt die naturnahen Lebensräume und schützt damit die ansässigen Pflanzen und Tiere. Zudem werden einige unterbrochene Wildtierkorridore wiederhergestellt. Unter anderem wird die wildtiergängige Überführung "Chöschenrüti" mit einem sechs Meter breiten Grünstreifen gebaut.