A1 Nordumfahrung Zürich

Sanierung der bestehenden Röhren

Sanierung der bestehenden Röhren

Der Gubristtunnel gehört zu den meistbefahrenen Tunnels in der Schweiz. Seit über 25 Jahren ist er in Betrieb. Die beiden bestehenden Röhren entsprachen nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Sicherheit. Erste Instandstellungsarbeiten wurden deshalb bereits bis 2012 ausgeführt.

Ohne diese dringenden Sanierungsmassnahmen hätte die Anlage nicht mehr betrieben werden können. Definitiv aufgerüstet werden die bestehenden Röhren im Rahmen des Ausbaus der Nordumfahrung Zürich, nach der Eröffnung der neuen, dritten Röhre. Während dieser Projektetappe wird jeweils eine Röhre für die Instandstellungsarbeiten gesperrt sein. Der Verkehr fliesst dann durch die dritte Röhre und die jeweils offene der beiden alten Gubriströhren. Diese umfassende Sanierung der beiden bestehenden Röhren wird rund drei Jahre dauern.

  • Vergrösserung des Fahrraums

    Der Durchmesser des Fahrraums in den beiden bestehenden Röhren entsprach nicht den heutigen Anforderungen. Die Fahrbahn wurde deshalb abgesenkt und die Zwischendecke höher gelegt.

  • Neues System für die Entwässerung

    Bisher floss das Sickerwasser aus dem Berg in das schmutzige Tunnelabwasser. Neu verlaufen diese beiden Systeme getrennt. Das Tunnelabwasser fliesst in extra dafür erstellte Anlagen. Erst nach der Reinigung wird es in die Limmat geleitet.

  • Betriebs- und Sicherheitsausrüstung

    Die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung wurde umfassend gemäss den aktuellen Normen erneuert. Neu verfügt der Tunnel zum Beispiel alle 100 Meter über Klappen, durch die im Brandfall der Rauch mechanisch abgezogen wird und neue SOS-Nischen. Der Tunnel wurde zudem mit neuen Hydranten ausgerüstet.