Die sechs Elemente
Die Sofortmassnahmen Verkehrslenkung (die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 10 Millionen Franken) bestehen aus sechs ergänzenden Elementen:

Tropfenzähler (Anschlussbewirtschaftung)
Die Anschlüsse Weiningen, Urdorf Nord, Dietikon in Richtung St. Gallen sowie Affoltern und Seebach in Richtung Bern werden bewirtschaftet. Bei Staugefahr wird den Fahrzeugen mittels Signalisation nur einzeln, tropfenweise Zufahrt zur Autobahn gewährt, um Staus auf der Autobahn zu vermeiden und den Verkehr flüssig zu halten. Damit es bei den Anschlüssen nicht zu Rückstau auf die lokalen Netze kommt, wurde bei den Einfahrten zusätzlicher Stauraum geschaffen. Je nach Verkehrsbelastung auf der Autobahn werden die Anschlussbewirtschaftungen ein-,
respektive ausgeschaltet.

Fahrstreifen Richtung Urdorf
Der Standstreifen der Westzufahrt zum Limmattalerkreuz wurden vor der Abzweigung Urdorf als Abbiegespur für den Verkehr in Richtung A4 Urdorf ausgebaut. In Spitzenzeiten kann dieser so ohne Stau abfliessen.
Anstelle des aufgehobenen Standstreifens wurde eine Ausstellbucht bei Dietikon gebaut.

Verkehrsüberwachung
Die Überwachung des Verkehrs mit Kameras erlaubt der Kapo in der Verkehrsleitzentrale ein schnelles Eingreifen bei Staus und Unfällen. Ein Teil der Kameras steht den Automobilisten als Webcams zur Verfügung.

Signalisation
Wechselsignale ermöglichen die Anpassung der Geschwindigkeit an die beobachtete Verkehrssituation, um den Verkehr aufrecht zu halten. Die Betriebszustände werden von der Kapo ZH und AG koordiniert.

Information
Die Information der Öffentlichkeit zum Projekt und zur aktuellen Verkehrssituation schafft Transparenz, gibt den Automobilisten eine möglichst hohe Planungssicherheit für Fahrten auf der A1 und A4 und zeigt Handlungsalternativen zum mobilisierten Individualverkehr auf.

Wegweisung
Eine neue Wegweisung erleichtert den Automobilisten die Orientierung auf der A1/A4 und ist auf die Eröffnung der Westumfahrung abgestimmt.