A1 Nordumfahrung Zürich

Von der Baustelle

  • Oktober 2017 – Raupenkran im Einsatz: Überdeckung Katzensee
    • Im Rahmen des Ausbaus der Nordumfahrung wird die Autobahn zwischen der Katzensee- und der Horensteinstrasse auf einer Länge von 580 Metern überdeckt. So entstehen neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Dafür wurden mittels des 750 Tonnen schweren Raupenkrans die später in der Tunneldecke integrierten, vorfabrizierten Werkleitungskanäle auf die Tunnelwände gesetzt.

  • Oktober 2017 – Bauarbeiten bei der Überdeckung Stelzen
    • Bei der Überdeckung Stelzen laufen die Arbeiten für die Tunnelinstandsetzung sowie die Bauarbeiten für zwei neue Betriebszentralen. Diese Arbeiten können lediglich nachts durchgeführt werden. 

      Ab Oktober 2017 bis Mitte Dezember 2017 ist Richtung Bern nur eine Spur befahrbar. Die Arbeiten werden nachts, zwischen 20.30 Uhr und 05.00 Uhr morgens ausgeführt. Während der Nachtsperrungen wird die Tunnelröhre in Richtung St. Gallen dreispurig befahren: zwei Spuren in Richtung St.Gallen, eine Spur in Richtung Bern. Deshalb muss auf den Zufahrtsstrecken mit 

      Die nächtliche Verkehrsführung durch die Tunnelröhre in Fahrtrichtung St.Gallen wird jeweils ab 20.30 Uhr eingerichtet und um 05.00 Uhr wieder abgebaut.
  • Oktober 2016 – Trasseearbeiten schreiten gut voran
    • Für die künftige Überdeckung Katzensee hoben die beauftragten Unternehmen Baugruben aus.
      Für die künftige Überdeckung Katzensee hoben die beauftragten Unternehmen Baugruben aus.
      Beim Anschluss Zürich-Affoltern wurde ein Schutztunnel für die Bahnlinie Zürich-Affoltern-Regensdorf erstellt.
      Beim Anschluss Zürich-Affoltern wurde ein Schutztunnel für die Bahnlinie Zürich-Affoltern–Regensdorf erstellt.
      Für die neue Überführung Affolternstrasse verankerten die beauftragten Unternehmen Fundamente und Mittelpfeiler.
      Für die neue Überführung Affolternstrasse verankerten die beauftragten Unternehmen Fundamente und Mittelpfeiler.
       

      Im Juni 2016 sind die Hauptarbeiten auf der Fahrbahn (Trassee) in Richtung St. Gallen gestartet. Trotz starken Regens im Juni und entsprechend hoher Pegelstände im Bereich der Moore und im Katzenbach kamen die Arbeiten gut voran.

      So wurden unter anderem auf der Autobahn und beim Anschluss Zürich-Affoltern provisorische Verkehrsführungen eingerichtet, ein Schutztunnel für die Bahnlinie Zürich-Affoltern-Regensdorf erstellt sowie Fundamente und Mittelpfeiler für die neue Überführung Affolternstrasse verankert. Zudem hoben die beauftragten Unternehmen bei der künftigen Überdeckung Katzensee Baugruben für die beiden Betriebszentralen aus. Als Nächstes werden sie beim Anschluss Zürich-Affoltern mit der Erstellung der neuen Rampe für die Fahrbahn in Richtung St. Gallen beginnen. Dies ist nun möglich, nachdem in Zürich-Affoltern ein Teil der Mühlackerstrasse erfolgreich verlegt worden ist.

  • Juli 2016 – Verlegung Teilstück Mühlackerstrasse
    • Die Verlegung des Teilstücks der Mühlackerstrasse in Zürich-Affoltern kann voraussichtlich bis Mitte August abgeschlossen werden.

  • Juni 2016 – SABA Birchstrasse
  • Juni 2016 – SABA Grütwissen
  • Juni 2016 – Start der Hauptarbeiten
    • Im Juni 2016 starteten die Hauptarbeiten zum Ausbau der Nordumfahrung Zürich auf der Fahrbahn in Richtung St. Gallen. In einem ersten Schritt werden das Trassee verbreitert, Lärmschutzwände erstellt, erste Massnahmen zur Überdeckung Katzensee getroffen (Aussenwand inklusive Betriebsgebäude) sowie die Rampen beim Anschluss Zürich-Affoltern errichtet. Diese erste Bauphase dauert voraussichtlich bis 2017. 

      Hilfsbrücken erlauben die Verbreiterung des Trasses.
      Hilfsbrücken erlauben die Verbreiterung des Trasses.
  • Juni 2016 – Anschluss Zürich-Affoltern
    • Von Juni 2016 bis Oktober 2016 wird die Wehntalerstrasse im Anschlussbereich Zürich-Affoltern umgebaut, koordiniert mit der Vollsperrung der Wehntalerstrasse (durch Stadt und Kanton). Der Anschluss bleibt während der gesamten Bauzeit offen.

      Die Sanierung der Wehntalerstrasse erfolgt durch Stadt und Kanton.
      Copyright: Daniela Valentini, Tiefbauamt der Stadt Zürich
  • Juni 2015 – Ankündigung Submission für die Bau-Hauptarbeiten
    • Am 11. Juni 2015 ist auf der Vergabeplattform über das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz simap.ch die Submission der Baumeisterarbeiten für das «ANU Los 4, Trassee» vorangekündigt worden.

      Die Anbieter haben ab dem Publikationstermin der Ausschreibung vom 14. Juli 2015 90 Tage Zeit, ihre Angebote einzureichen. Der Start der Hauptarbeiten ist für das Frühjahr 2016 vorgesehen.

      Medienmitteilung vom 11. Juni 2015

  • April 2015 – Vorarbeiten in verschiedenen Gemeinden
    • Im Vorfeld des Ausbaus der Nordumfahrung Zürich führt das Bundesamt für Strassen ASTRA in den nächsten Monaten weitere Vorarbeiten zwischen dem östlichen Portal des Gubristtunnels und dem Stelzentunnel durch.

      Das Bundesamt für Strassen ASTRA startet in den nächsten Monaten zwischen dem östlichen Portal des Gubristtunnels und dem Stelzentunnel weitere Vorarbeiten zum Ausbau der Nordumfahrung Zürich.

      Karte (pdf)

      Brückenabbrüche und Hilfsbrücken in der Stadt Zürich, Regensdorf und Rümlang
      Damit die Autobahn zwischen dem östlichen Portal des Gubristtunnels und dem Stelzentunnel wie vorgesehen auf sechs Fahrstreifen ausgebaut werden kann, müssen Überführungen abgebrochen und Hilfsbrücken erstellt werden. Betroffen sind die Überführung Affolternstrasse in Regensdorf, die Überführungen Katzenseestrasse, Horensteinstrasse und Bärenbohlstrasse in der Stadt Zürich sowie die Überführungen, Chäshalden und Zürichweg in Rümlang. Bei drei Übergängen werden vorübergehend Hilfsbrücken erstellt.

      Bereits im Bau befindet sich die Hilfsbrücke Affolternstrasse in Regensdorf. Sie wird voraussichtlich im Juli 2015 in Betrieb genommen. Die Hilfsbrücken Horensteinstrasse und Bärenbohlstrasse werden ab Juli 2015 bis Herbst 2015 erstellt. Die Brückenabbrüche erfolgen erst nach Inbetriebnahme der Hilfsbrücken im Herbst 2015.

      Bis die Überführungen wieder in Betrieb genommen werden können, wird die Verbindung über die Autobahn durch die drei Hilfsbrücken sichergestellt. Hinzu kommen Umleitungen über andere, bestehende Autobahnüberführungen, welche nicht abgebrochen werden. Alle Umleitungen werden frühzeitig vor Ort ausgeschildert. Auf der Autobahn stehen den Verkehrsteilnehmern tagsüber immer zwei Fahrstreifen in beide Richtungen (jedoch mit teilweise reduzierten Fahrstreifenbreiten) zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit muss für die Zeit der Hilfsbrückenerstellung und des Brückenabbruchs deshalb auf 80 km/h signalisiert werden.

      Die Überführungen Affolternstrasse, Bärenbohlstrasse, Chäshaldenstrasse und Zürichweg werden als Teil des Ausbaus der Nordumfahrung durch neue Brücken ersetzt. Die Überführungen Katzenseestrasse und Horensteinstrasse werden zukünftig auf der neuen Autobahnüberdeckung Katzensee liegen.

      Instandsetzung Fahrbahnbeläge und Erstellung Mittelstreifenüberfahrten
      Zur Ertüchtigung der Autobahn (für die ab 2016 geplanten Hauptarbeiten) müssen die vorhandenen Belagsschäden im Abschnitt zwischen Zürich-Affoltern und Zürich-Seebach ausgebessert werden. Gleichzeitig sind Mittelstreifenüberfahrten zu erstellen, welche man für die Verkehrsführung während den Brückenabbrucharbeiten im Herbst 2015 benötigt. Diese Arbeiten erfolgen weitgehendst in Nachtarbeit und dauern von Juni 2015 bis voraussichtlich Ende Juli 2015.

      Verlegung der Mühlackerstrasse
      Im Rahmen des Ausbaus der Nordumfahrung wird der Anschluss Zürich-Affoltern umgebaut. Im Vorfeld verlegt das ASTRA Teile der Mühlackerstrasse bei der Einmündung in die Wehntalerstrasse um rund 200 Meter in Richtung Stadt. Diese Arbeiten starten im Oktober 2015 und dauern voraussichtlich bis Ende 2016.

      Strassenabwasserbehandlungsanlagen
      In Rümlang und Zürich-Affoltern beginnen im September 2015 die Bauarbeiten für die beiden neuen Strassenabwasserbehandlungsanlagen Birchstrasse (östlich der Birchstrasse an der Industriestrasse) und Grütwisen (zwischen Bärenbohlstrasse und Chatzenbach, östlich des Rastplatzes Büsisee). Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2016.

      Rohrblockanlagen
      Um verschiedene Leitungen verlegen zu können, baut das ASTRA provisorische Rohrblockanlagen, sodass die Kommunikationsinfrastruktur und die Energieversorgung während des Ausbaus der Nordumfahrung sichergestellt sind. Der Rohrblock West führt von der Affolternstrasse zur Überführung Katzenseestrasse. Der Rohrblock Ost kommt zwischen den Anschluss Zürich-Seebach und die Verzweigung Zürich Nord zu liegen.

  • Oktober 2014 – Urteile des Bundesgerichts zum Ausbau liegen vor
    • Das Bundesgericht hat seine Urteile zu den drei Beschwerden gegen den Ausbau der Nordumfahrung Zürich Anfang Oktober bekannt gegeben. Das ASTRA analysiert nun im Detail die Urteile und deren Auswirkungen auf das Projekt.

      Das Urteil des Bundesgerichts stützt einerseits das Projekt auf der Seite Ost (Affoltern). Bei der abgewiesenen Beschwerde handelt es sich um privatrechtliche Interessen im Einflussbereich des Anschlusses Zürich-Affoltern. Die Plangenehmigung zum Ausbauprojekt Gubrist Ost bis Zürich Nord ist somit rechtskräftig und die Realisierung kann gestartet werden. Mit den entsprechenden Vorarbeiten wurde bereits begonnen.

      Zu den zwei Beschwerden bezüglich des Halbanschlusses Weiningen liegt ein gemeinsames Urteil vor. Darin verlangt das Bundesgericht, dass das ASTRA die Verschiebung des Halbanschlusses Weiningen von rund 600 Metern in Richtung Limmattaler Kreuz mit oder ohne Überdeckung überprüft und projektiert. Zudem muss die Aufhebung des Halbanschlusses Weiningen mit oder ohne Überdeckung überprüft und projektiert werden.

      Der bisherige Zeitplan zum Ausbau der Nordumfahrung Zürich sah vor, die ausgebaute Nordumfahrung nach zirka neun Jahren (ab Vorliegen der rechtskräftigen Plangenehmigung) definitiv dem Verkehr übergeben zu können. Das Bundesgerichtsurteil führt nun zu zeitlichen Verzögerungen. Das ASTRA ist bemüht, diese so gering wie möglich zu halten.

      Zurzeit ist das ASTRA daran, das Bundesgerichtsurteil im Detail zu analysieren. Die entsprechenden Konsequenzen werden abgeleitet und die einzelnen Prüfaufträge ausgeführt. Erst danach werden konkrete Aussagen zu Projekt-, daraus Zeit- und Kostenüberlegungen möglich sein.

  • Mai 2014 – A1 Regensdorf/ZH-Affoltern: Werkleitungsumlegungen
    • Ab Mai 2014 führt das Bundesamt für Strassen ASTRA entlang der Affolternstrasse verschiedene Bautätigkeiten aus. 

      Im Vorfeld des geplanten Ausbaus der Nordumfahrung Zürich führt das Bundesamt für Strassen ASTRA in Regensdorf/ZH-Affoltern verschiedene Bautätigkeiten aus. Diese erfolgen südlich und nördlich der Affolternstrasse. Hier sollen später der Installationsplatz sowie der provisorische Verladebahnhof für den Ausbau der Nordumfahrung eingerichtet werden.

      Das ASTRA verlegt Werkleitungen und bereitet die Baustromversorgung vor. Die Affolternstrasse bleibt während dieser Zeitspanne normal befahrbar.

      Medienmitteilung vom 21. Mai 2014

      In Regensdorf verlegt das ASTRA entlang der Affolternstrasse Werkleitungen und bereitet die Baustromversorgung vor.
      Das ASTRA verlegt Werkleitungen.
      Vor der Werkleitungsumlegung: Archäologische Arbeiten entlang der Affolternstrasse.
      Hier, zwischen Regensdorf und Zürich-Affoltern, entsteht später der provisorische Verladebahnhof.
  • Februar 2014 – UVEK verzichtet auf Weiterzug an das Bundesgericht
    • Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat nach vertiefter Prüfung der Urteile des Bundesverwaltungsgerichts zum Ausbauprojekt der Zürcher Nordumfahrung beschlossen, auf einen Weiterzug an das Bundesgericht zu verzichten.
      Medienmitteilung vom 28. Februar 2014

  • Februar 2014 – Urteile zur Plangenehmigungsverfügung
    • Das Bundesverwaltungsgericht hat seine Urteile zur Plangenehmigungsverfügung für den Ausbau der Nordumfahrung bekannt gegeben. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK ist daran, diese zu prüfen.

      Am 28. Januar 2014 sind die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts zur Plangenehmigungsverfügung «A1 Ausbau Nordumfahrung Zürich» beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK eingetroffen. Das UVEK prüft und analysiert nun diese. Zurzeit läuft die Rechtsmittelfrist von 30 Tagen. Alle Parteien haben das Recht, den Entscheid ans Bundesgericht weiterzuziehen. Ob das UVEK die Urteile weiterzieht, ist noch offen.

      Mit den Bauarbeiten zum Ausbau der Nordumfahrung kann das ASTRA frühestens zwei Jahre nach Abschluss der Beschwerdeverfahren und rechtskräftiger Plangenehmigung starten.

      Medienanfragen zum Thema beantwortet der Presse- und Informationsdienst des GS-UVEK: Annetta Bundi, Tel. 031/322 50 02

  • Dezember 2012 – Absichtserklärung zur Portalverlängerung des Gubristtunnels
    • Im Dezember 2012 haben das Bundesamt für Strassen, der Gemeinderat Weiningen und die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich eine Motion der Verkehrskommission des Nationalrates erfüllt, indem sie eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet haben. Die Parteien haben sich über das Vorgehen sowie über die Eckwerte für eine Portalverlängerung des Gubristtunnels bei Weiningen geeinigt. Die Absichtserklärung hat keinen Einfluss auf das laufende Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht.

      Zurzeit erarbeitet die Gemeinde Weiningen mit Unterstützung des Kantons Zürich mögliche Nutzungsvarianten für die Verlängerung des Gubrist-Westportals. Sobald entsprechende Resultate vorliegen, können die Projektierungsarbeiten für die Überdeckung starten.

      Mehr Informationen zur Absichtserklärung finden Sie in der Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion vom 22. Dezember 2012.

  • Februar 2012 – UVEK erteilt Plangenehmigung
    • Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat am 31. Januar 2012 die Plangenehmigungsverfügung (PGV) für den Ausbau der A1 Nordumfahrung Zürich mit einer dritten Röhre durch den Gubrist erteilt. Gegen den Entscheid konnten die Berechtigten innerhalb von 30 Tagen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde einreichen. Die Medienmittelung finden Sie hier.

      Mit den Bauarbeiten zum Ausbau der Nordumfahrung kann das ASTRA frühestens zwei Jahre nach Abschluss der Beschwerdeverfahren und rechtskräftiger Plangenehmigung starten.